Archiv für den Monat März 2015

Her Majesty the Baby: Infantilismus im 21. Jahrhundert

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ScienceFiles

Von erwachsenen Menschen erwartet man unter anderem, dass sie über Urteilsvermögen verfügen, dass sie Dinge beurteilen können, z.B. aufgrund ihrer Erfahrung und dass sie über eine moralische und sittliche Reife verfügen, die dieses Urteilsvermögen erst möglich macht.

angrzBlickt man in die Runde und nimmt diejenigen ins Visier, die Repräsentanten von Wählern sein wollen, dann kommen die ersten Zweifel an der moralischen und sittlichen Entwicklung, die Menschen, die alle körperlichen Anzeichen eines Erwachsenen aufweisen, auszeichnen soll, und wenn die entsprechenden Repräsentanten dann den Mund aufmachen, dann kommen auch erhebliche Zweifel am Urteilsvermögen auf [Wie kann z.B. jemand auch nur rudimentäre Spuren von Urteilsvermögen haben, der versucht, sinnlose Gewalttaten zu rechtfertigen?]

Die Retardierung, die man bei den angesprochenen Repräsentanten feststellen kann, ihr Verbleiben oder ihre Rückkehr in eine infantile Haltung, findet sich auch in anderen Bereichen der Gesellschaft, wo die vernünftige Argumentation dem primitiven Palaver gewichen ist, das regelmäßig der derogativen Wortonanie weicht, die dann nicht…

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‚Gendersensible‘ Frühsexualisierung

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Mir fehlen die Worte!

emannzer

Birgit Kelle schrieb einen Beitrag auf dem Debattenmagazin „The European“, in dem sie auf ein Thema einging, um das es momentan recht still geworden ist: Gender Mainstreaming und Bildungspläne, teilweise auch schon für Grund-Schulkinder. Hierzu gab es ja schon diverse Beiträge auf diesem Blog, z.B. hier (mit weiterführenden Links).

Als kleiner Einstieg dazu, hier mal die Vorstellungen der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“, BZgA, in der nach Altersgruppen zu behandelnden Themen; auch für Kita- und Kindergartenkinder:

In Baden-Würtemberg kam es, da dieses Musterländle ja seit längerer Zeit einen Ministerpräsidenten der Partei „Grüne“ hat, u.a. diesbezüglich zu einem Aufstand der Eltern.

Und es gab eine Petition, mit 200.000 Mitunterzeichnern, die sich ausdrücklich gegen diese Bildungspläne aussprach. Allerdings kam es, wie zu befürchten war: Die Petition wurde rundum und kurzerhand abgeschmettert.

Danach wurde es recht ruhig um das Thema, verwunderlicherweise, bis Frau Kelle aufdeckte, dass man nun die ‚Zielgruppe‘ erweitern möchte und wohl…

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Rechtschreibkatastrophe: Vernachlässigung fängt in den Grundschulen an

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Was tun, Land der Dichter und Denker (lang ists her …)?

ScienceFiles

Ein Leser von ScienceFiles hat uns auf einen Artikel in der Tageszeitung „Der Westen“ aufmerksam gemacht, der mit „Dozenten klagen: Lehramtsstudenten können nicht schreiben“ betitelt ist. Die Legasthenie erreicht die Mittelschicht, so muss man wohl konstatieren…

Der Beitrag basiert im Wesentlichen auf der täglichen Rechtschreibkatatrophe, von der Peter Kruck, Wissenschaftslektor und Kommunikationswissenschaftler berichtet: „Die meisten Lehramtsstudenten können keine zwei Sätze fehlerfrei schreiben“. Was Kruck hier beschreibt, ist eine Abwärtsspirale, denn die Lehramtsstudenten, die die Orthografie und die Grammatik des Deutschen nicht mehr beherrschen, gehen an Schulen, um dort Schülern ihre nicht vorhandenen Kenntnisse weiterzugeben.

Das Ende ist absehbar: Rechtschreibkatastrophe.

Die Ursache für dieses Rechtsschreibkatastrophe wird nicht nur im Beitrag aus „dem Westen“ in der von Jürgen Reichen entwickelten Methode des „Lesens durch Schreiben“ gesehen. Reichen, einer der Reformpädagogen, die man zwischenzeitlich zu fürchten gelernt hat, war der Ansicht, dass Disziplin und Drill in Schulen hinderlich seien, dass es wichtiger sei, Kinder zu kreativen…

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